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Die Stimme aus Bamberg Mitte:

April 2011:

Vornamen: Mirjam, Markus, Jakob und Ruth

Alter: 38, 41, 5, 3

Seit wann wohnen Sie in Bamberg Mitte?
Wir sind 2003 in eine Wohnung in der Luitpoldstraße gezogen. Nach 10 Jahren Fernbeziehung hatten wir vereinbart, dass wir uns in Bamberg niederlassen. Mirjam hatte in der Stadt studiert, wir haben einen großen Freundeskreis hier und Bamberg ist einfach schön. Seit 2009 wohnen wir in einem alten Gärtnerhaus und fühlen uns sehr wohl.

Was gefällt Ihnen in Bamberg Mitte?
Mirjam: Alles ist fußläufig zu erreichen: Kindergarten, Stadtbücherei, VHS, Bio-Läden, Bäcker, der Gemüsebauer um die Ecke, Wirtschaften, Kino, Eisdiele, Hallenbad (leider nicht mehr lange), und in die Fußgängerzone ist es auch nicht weit. Ich mag die Vielfalt im Viertel.
Markus: Für mich ist vor allem die Nähe zum Bahnhof wichtig, da ich täglich zur Arbeit nach Nürnberg pendlle. Und wir auf ein eigenes Auto verzichten wollen. Ich lebe gerne in einem
Haus mit Geschichte.
Jakob: Ich mag es, beim Bauern Gemüse zu kaufen. Und wir sind gleich am Fluss und in der Stadt. Ich mag unsere Nachbarn. Die große Baustelle beim Brückenbau fand ich toll
Ruth: Ich gehe gerne in den Kindergarten.

Was fehlt Ihnen in Bamberg Mitte?
Mirjam und Markus: Wir sind auch mit den Kindern viel mit dem Fahrrad unterwegs. Die Straßen sind dafür nicht unbedingt geeignet. Ganz problematisch ist es in der Mittelstraße (unser täglicher Kindergartenweg), in der die Kinder nicht auf dem engen und zusätzlich zugeparkten Gehweg fahren können und auch trotz Einbahnstraße rücksichtslos von Autos überholt werden. Siechen- und Königsstraße sind auch nicht fahrrad und kinderfreundlich. Bei uns vor dem Haus fahren die Autos häufig unvermittelt auf den Bürgersteig, um an der Kreuzung der Mittelstraße zu wenden. Wir haben immer Angst, dass das passiert, wenn gerade die Kinder aus der Haustüre gehen. Uns fehlt, in der Natur spazieren zu gehen. Man kann eben nicht alles haben. Es wäre aber schon schön, wenn nachdem die Brücke jetzt endlich fertig geworden ist, auch der Uferweg
wieder frei gegeben wird.
Jakob: Die Autos sollen besser aufpassen und nicht immer auf dem Gehsteig parken. Es fehlt ein schöner Spielplatz zum Toben, ohne dass wir erst mit dem Fahrrad fahren müssen.
Ruth: Platz zum Fahradfahren.

Was wünschen Sie sich für den Stadtteil?
Mirjam und Markus: Mehr Kommunikation unter den Bewohner/innen. Gerade auch unter den Generationen. Bei uns weiß die Nachbarschaft ganz gut Bescheid, weil wir die einzigen in der Straße sind, die keine Vorhänge vor dem Fenster haben. Aber ich kenne die Nachbarschaft bisher kaum. Aus dem vielen brach liegenden Gärtnerland könnte man viel mehr machen. Diese Flächen könnten gemeinschaftlich genutzt werden. Mirjam träumt immer noch von dem Anlegen
eines interkulturellen Gartens oder eines Familien- oder Kindergartens. Ein Projekt, das eingesessene Gärtner, junge Familien und Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und
nationalen Hintergrund zusammenbringt. Davon hätten dann viele Bewohner/innen des Viertels etwas, anders als von den für die Gartenschau geplanten Glastürmen. Einige Häuser stehen leer, obwohl doch Wohnraum dringend gefragt ist. Wir kennen so viele Familien, die dringend ein Haus oder eine Wohnung in Bamberg suchen.
Jakob: Ich würde alle Autos verbieten und mehrere Kinderspielplätze bauen. Dazwischen fährt dann eine Straßenbahn. Ich wünsche mir viele Kinder, mit denen ich Fußball spielen kann.
Ruth: Ich möchte mit dem Laufrad zum Kindergarten fahren. Das erlaubt die Mama nicht, weil die Straße so eng ist.

Januar 2011:

Vorname: Juliane und Wolf

Seit wann wohnen Sie in Bamberg Mitte?
Wir wohnen hier seit 1984

Was gefällt Ihnen in Bamberg Mitte?
Es gefällt die zentrale Lage und Ruhe, die gute Nachbarschaft und die ursprüngliche, individuelle Bebauung.

Was fehlt Ihnen in Bamberg Mitte? Es fehlt mehr "grün" und dringend benötigt werden Tiefgaragenstellplätze für die Bewohner der Mitte.

Was wünschen Sie sich für den Stadtteil?
Wir wünschen uns eine verbesserte Verkehrsführung und keine weitere einfallslose Verdichtung der Bebauung.

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Oktober 2010:

Vorname: Christine
Alter: 56 Jahre

Seit wann wohnen, bzw. führen Sie Ihr Geschäft in Bamberg Mitte?
Seit meiner Geburt 1954 wohne ich in der Siechenstraße. Mit 14 Jahren fing ich im Geschäft meiner Eltern eine Ausbildung zur Verkäuferin an. Im Jahre 1976 habe ich dieses Geschäft zusammen mit meinem Mann übernommen.

Was gefällt Ihnen in Bamberg Mitte?
An unserem Stadtteil Bamberg Mitte-Nord finde ich es schön, alle möglichen Geschäfte wie Apotheke, Metzger, Friseur, Elektrohandel usw. vor Ort zu haben.
Weiterhin ist auch die kleine grüne Lunge entlang des RMD-Kanals, wenn dann die Brücken wieder alle fertig sind, ein Ort der Erholung.

Was fehlt Ihnen in Bamberg Mitte?
Sicher gibt es aber auch vieles, was noch im Argen liegt. Am meisten ist der Verkehr, der mit Einführung des innerstädtischen Rings immer mehr zugenommen hat, ein großes Ärgernis.  Ständige Staus und überlaute Sonderfahrzeuge mit Martinshorn sind schon ein großer Störfaktor. Was fehlt in Bbg-Mitte-Nord ist einfach etwas Ruhe, Kinderspielplatz, öffentliche Ruhe der Zusammenkunft, nette Straßencafes und auch die Begrünung, die ja eigentlich schon mit dem innerstädtischen Ring vorgesehen war.

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August 2010:

Vorname: Christian
Alter: 52

Seit wann wohnen, bzw. führen Sie Ihr Geschäft in Bamberg Mitte?
Hier bin ich geboren und aufgewachsen und führe seit ca. 20 Jahren die elterliche Brauerei und Mälzerei und den dazugehörigen Gasthof in der Oberen Königstrasse weiter.

Was gefällt Ihnen in Bamberg Mitte?
Die kurzen Wege in die Stadt mit den gemütlichen Nischen überall wo man (ab und zu) mal abschalten kann aber trotzdem für den Betrieb sofort erreichbar ist.
Bamberg kann man genießen!
Man benötigt ein KFZ eigentlich nur, wenn man was zu transportieren hat das nicht mehr in einen Fahrradanhänger passt..

Was fehlt Ihnen in Bamberg Mitte?
Eine vernünftige Verkehrsberuhigung ansonsten fehlt mir persönlich eigentlich relativ wenig -
viele Probleme unseres Viertels würden sich dadurch von selbst lösen oder zumindest verbessern.

Was wünschen Sie sich für den Stadtteil?
Als Traum:
Eine durchgehende Fußgängerzone vom Dom bis zum Bahnhof mit vernünftigen Radwegen und vielleicht kleineren Pendelbussen (mit Elektroantrieb!) dazu ausreichende, nahe gelegene und leicht erreichbare Parkplätze.
Es gäbe auch noch mehr Träume: Schiffsanlegestelle vor der Erlöserkirche, viel Begrünung im Viertel etc.

Realistisch muss in der nächsten Zeit unbedingt kommen:
Ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept, das unsere Straßen von der immensen Verkehrsflut entlastet. Alle sollen dabei erreichbar bleiben, aber es kann nicht sein, dass unsere Straßen nunmehr fast die ganze Verkehrslast der Innenstadt aufnehmen müssen. Die Autofahrer haben gar keinen Blick frei für die kleinen Läden und Geschäfte links und rechts der Straßen – sie wollen meist nur „durch“ und dies möglichst schnell…!
Die meisten Geschäftsinhaber haben dieses erkannt und haben hier gemeinsame Interessen mit den Bewohnern des Viertels um die Aufenthalts- (-dauer für Kunden) und Lebensqualität für alle zu verbessern.

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Juni 2010:

Vorname: Diana
Alter: 29 Jahre

Seit wann führen Sie Ihr Geschäft in Bamberg Mitte?
Seit 2000 die Theaterleitung des Lichtspielkinos

Was gefällt Ihnen in Bamberg Mitte?
Hier ist fast alles vorhanden: neben individuellen (Fach-)Geschäften, gibt es Brauereigaststätten, Galerien, einen tollen Tante-Emma-Laden, einen Club, ein Eiscafé, gute Restaurants, eine leckere Bäckerei und das einzigartige Gärtnerviertel. Aber vor allem die Menschen sind es, die ein heimisches Gefühl geben. Auch wir fühlen uns hier wohl und möchten mit den Kinos unseren Teil dazu beitragen, Bamberg Mitte zu beleben.

Was fehlt Ihnen in Bamberg Mitte?
Während in der Königstraße ein halbwegs ausgeglichenes Verhältnis zwischen Gasthäusern bzw. Restaurants und Schnell-Imbissen herrscht, wäre es in der Luitpoldstraße schön, mehr gute Bistros oder Restaurants anzusiedeln.
Die Luitpoldstraße ist in Bamberg die einzige Straße, die mit ihren Platanen [, die oftmals zu sehr beschnitten werden... ] einem französischen Boulevard ähnelt. Sie wäre vor allem durch mehrere stilvolle Straßencafés attraktiver. Dadurch würden sich wahrscheinlich auch mehr Geschäfte ansiedeln und der Bereich Königstrasse/Luitpoldstrasse könnte wieder zu einer Flaniermeile werden. Eine logische Schlussfolgerung wäre eine Tempo-30-Zone, damit das Verweilen für Fußgänger angenehmer wird.
Weiterhin stört mich persönlich – aber das gilt generell für die ganze Stadt, dass viele Geschäfte nicht darauf achten, mit welcher Außenreklame sie für sich werben: oftmals sehen die Ladenschilder durch Neonfarben billig aus, sind zu großflächig oder zu marktschreierisch und passen damit nicht ins Straßenbild.
Durch den Wegfall von Chapeau Claque und dem Neuen Palais ist die angestrebte Kulturmeile jetzt sehr kurz geworden.
Was mir richtig fehlt, sind Grünflächen und Pflanzen!

Was wünschen Sie sich für den Stadtteil?
In jedem Fall wäre eine andere Verkehrspolitik in der Königstrasse nötig, wo sich der Verkehr zu Stoßzeiten immer staut.
Es wäre schön, wenn alle leerstehenden Geschäftsräume wiederbelebt werden könnten. Dabei muss man aber behutsam vorgehen: Damit die Strassen ihren individuellen Charme bewahren können, dürfen sie nicht totsaniert werden.
Die Königstrasse und die Luitpoldstrasse sind zum Glück keine Party-Meilen. Bei Veranstaltungen, die ab und an im Jahr stattfinden, wäre es schön, wenn Anwohner und Veranstalter sich gegenseitig toleranter zeigen. Einfach „leben und leben lassen“ oder, um auf den französischen Boulevard zurückzukommen: „savoir vivre“!
Und für alle Touristen und Reisenden, die mit dem Zug im schönen Bamberg ankommen, aber auch für alle Bamberger sollte der Bahnhofvorplatz ansprechender gestaltet werden. Das nicht sehr einladende Atrium-Gebäude, das bestimmt durch eine Renovierung nicht attraktiver werden wird [oder zumindest der vordere Teil bzw. das Erdgeschoss], könnte dem neuen Busbahnhof weichen.

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Mai 2010:

Vorname: Martina
Alter: 49 Jahre

Seit wann führen Sie Ihr Geschäft in Bamberg Mitte?
Seit 1997

Was gefällt Ihnen in Bamberg Mitte?
Die Menschen! Gerade die Gärtner sind eine besondere Gemeinschaft. Viele Bamberger unterstützen die kleinen Fachbetriebe und genießen das persönliche Gespräch. Der Charme der kleinen schönen Gassen und der Kirchen.
Besonders die Bäume in unserer Straße, das Leben am Fluss und die Grünbereiche machen Bamberg einfach liebenswert.

Was fehlt Ihnen in Bamberg Mitte?

Mir fehlt die Liebe zum Detail und die Ordnung (Sauberkeit, Reparaturen von Gassen, Straßen und Häusern)! Auch vermisse ich die Fürsorge dem Erbe Alt-Bamberg gegenüber. Ich wünsche mir mehr gepflegte Grünbereiche, mehr Pflanzen und für Blinde und Gehbehinderte eine barrierefreie Stadt. Auch sollte in der Nähe von Schulen die Ampelschaltung Fußgänger bevorzugen.

Was wünschen Sie sich für den Stadtteil?
Mehr schöne ansprechende Geschäfte, damit die Luitpoldstraße wieder Flaniermeile wird.
Eine schöne Platzgestaltung vor dem Bahnhof und keine unterirdische Verkehrslösung für die Fußgänger!
Das Atrium sollte attraktiver werden. Dort könnten auch Veranstaltungen stattfinden.
Mehr anpackende Hände und Verantwortung der Hausbesitzer gegen über dem Stadtteil und der Stadt.
Dass die Parkplätze nicht wegkommen.

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April 2010:

Vorname: Elisabeth
Alter: 45 Jahre

Seit wann wohnen Sie in Bamberg Mitte?
Seit November 1984 wohne ich in „meiner Traumstadt“ Bamberg. Vor fünf Jahren haben mein Mann und ich eine neue Wohnung gesucht und sind in Bamberg Mitte fündig geworden, wo wir nicht mehr weg ziehen möchten.

Was gefällt Ihnen in Bamberg Mitte?
Bamberg Mitte bietet Alles, was ich zum alltäglichen Leben benötige.
Gacks Frischeladen steht dabei an oberster Stelle: hier kann ich mich mit all den Dingen eindecken, die ich tagtäglich benötige: von frischen Milchprodukten über Hygieneartikel, Konserven, Getränken, Tiefkühlkost, frischen Backwaren und ... ist alles vorhanden. Die selbst gebacken Kuchen von Frau Krause sind fantastisch. Früher war in Franken die Dorflinde der Ort der Kommunikation. Heute existieren diese „Orte“ nicht mehr. Gacks Frischeladen hat diese Funktion übernommen. Gespräche finden zwischen den Kunden und oder dem freundlichen Ehepaar Krause statt. Hier habe ich die Menschen im Viertel kennengelernt. Der Treffpunkt im Viertel!!!
In Bamberg Mitte sind zwei alteingesessene Brauerei (Spezi und Fässla) heimisch, es existieren zwei Metzgereien, eine Bäckerei, zahlreiche Fachgeschäfte und und und.
Im Gärtnerviertel kann ich Obst und Gemüse direkt bei den Erzeugern einkaufen: beste Produkte, immer frisch und ohne lange Transportwege. Das bietet im Welterbe nur Bamberg Mitte!
An Abendattraktionen fehlt es auch nicht: die Programme des Odeon oder Lichtspiel suchen Deutschandweit wohl seines Gleichen!!!
Die Lage Bamberg Mitte ist perfekt: einerseits mit Rad- und Fußgängerweg am Fluss gelegen. Andererseits sind Inselstadt und Domberg in wenigen Gehminuten erreichbar.
Trotz der stark frequentierten Königstraße und Luitpoldstraße sind die Nebenstraßen und Gassen ruhig und laden zu Spaziergängen im Viertel ein. Eine gelungene Mischung aus Urbanität und ländlich geprägten Stadtteil.
Toll finde ich auch, dass ich über den Radweg schnell zum Hain fahren kann und ab 2012 eine noch schneller erreichbare grüne Oase auf dem Erba Geländes vorfinden werde.
Die hiesige Bevölkerung identifiziert sich - meiner Meinung nach - mit „meinem“ Stadtviertel: mit allen seinen guten und schlechten Gegebenheiten.
Ohne Bamberg Mitte wäre Bamberg nicht zum Welterbe der Unesco ernannt worden!

Was fehlt Ihnen in Bamberg Mitte?
Es fehlen mir in Bamberg Mitte mehr Grünflächen, die in kurzer Zeit erreichbar sind. Zudem vermisse ich kleine Straßencafés und Außengastronomie.
Es existiert kein Spielplatz in Bamberg Mitte. Ein Unding! Mitten in Bamberg existiert ein neues – sogenanntes- familienfreundliches Wohnviertel ohne großen Spielplatz.
Leider ist das Neue Palais mit seinem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Kulturprogramm nicht mehr vor Ort! Ein großer Verlust für Bamberg Mitte!

Was wünschen Sie sich für den Stadtteil?
Der Lehrstand der vielen Ladengeschäfte ist für die Weiterentwicklung unseres Viertel nicht positiv. Hier wünsche ich mir, dass diese Lehrstände behoben werden und das Viertel dadurch zu einer neuen attraktiven Flaniermeile in Bamberg werden könnte.
Die König- und Luitpoldstrasse kann ich mir nicht als reine Fußgängerzone vorstellen. In Bamberg Mitte sind viele Einzelhändler, Freiberufler und Handwerksbetriebe angesiedelt. Ohne Individualverkehr stehen diese Firmen, die auch viele Arbeitsplätze stellen, vor dem Aus.Hier stellt sich die Frage, warum die König- und Luitpoldstraße die Durchgangsstraßen der Stadt sind und der Schwerlastverkehr diese beiden Straßen Tag und Nacht als „Rennstrecke“ nutzen muss.

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März 2010:

Vorname: Fritz
Alter: 43 Jahre

Seit wann wohnen, bzw. betreiben Sie Ihre Praxis in Bamberg Mitte?
Ich wohne seit Dezember 2008 mit meiner Frau und meinen 3 Kindern in Bamberg Mitte.
Meine Praxis für Physiotherapie ist seit April 2009 hier ansässig.

Was gefällt Ihnen in Bamberg Mitte?
Ich habe mich langsam an die Innenstadt herangetastet: Vor 7 Jahren sind wir aus dem Landkreis nach Gaustadt/Cherbonhof gezogen. Ein großer Pluspunkt war, das Stadtzentrum mit dem Fahrrad gut erreichen zu können. Jetzt wohne und arbeite ich direkt in der Stadtmitte und habe alles in unmittelbarer Fußnähe. Ob Bäcker, Metzger oder den kleinen Lebensmittelladen um die Ecke.
Selbst der kurze Bummel durch die Stadt, um auf dem Markt einzukaufen oder nur einen genussvollen Kaffee zu trinken, ist spontan und zu Fuß möglich. Das Auto bleibt in der Garage, die Umwelt wird geschont, lästige Parkplatzsuche entfällt. Und ist doch mal ein weiter entfernter Ort das Ziel, dann können wir auf Bus oder Bahn ,die in unmittelbarer Nähe sind, zurückgreifen. Mich freuen auch die vielen netten neuen Kontakte, die ich in kurzer Zeit durch mein Wohnen und Arbeiten in Bamberg Mitte geknüpft habe.

Was fehlt Ihnen in Bamberg Mitte?
Mir fehlt das Grün und schön eingewachsene Gärten, in denen ich Ruhe und Erholung finde. Vogelgezwitscher ist nicht selbstverständlich, Blumen, Büsche und Bäume eher eine Ausnahme! Es fehlen Spielplätze für meine Kinder. Der Baustellenlärm, besonders im letzten Jahr, machte den Aufenthalt im Freien ziemlich unerträglich.
Der Autoverkehr sollte aus der Königstrasse und der Luitpoldstraße Richtung Bahnhof verschwinden, bzw. sehr reduziert werden.
Es ließe sich traumhaft schön vom Bahnhof bis in die Stadtmitte zu Fuß flanieren mit vielen kleinen Geschäften, die zum Einkauf einladen.
Der Bahnhof/Atrium könnte Kultur- und Treffpunkt für alle werden.

Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie?
In der Königstrasse fehlt ein"Kiez-Cafe", am besten in der Nähe von Gack`s Frischeladen mit selbstgebackenen Kuchen von Frau Gack.
Nachbarschaften könnten intensiviert und gepflegt werden!
Kindertreffpunkte wie Spielplätze, Grünflächen !
Mehr interessante kleine Läden und dadurch mehr Fußgänger statt Autofahrer: ein Entschleunigen des Verkehrs !
Ich freue mich jetzt schon über die vielfache Belebung der Königstrasse und wünsche mir, dass das so weitergeht.

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Februar 2010:

Vorname: Willi
Alter:13 Jahre

Seit wann wohnst du in Bamberg Mitte?
Wieder seit April 2007

Was gefällt dir in Bamberg Mitte?
Schneller Weg in die Innenstadt und zu meinen Freunden.
Die Geschäfte (HD Media Store, x-Games, Titus) und die Kinos (Lichtspiel, Odeon, CineStar) und der türkische Imbiss Czesme.

Was fehlt dir in Bamberg Mitte?
Eine Skatehalle oder andere Möglichkeiten diesem Sport nachzugehen.
Öffentliche Plätze an denen ich mich einfach so mit meinen Freunden treffen und mit ihnen meine Freizeit verbringen kann oder einfach mit ihnen abhängen kann.

Welche Verbesserungsvorschläge hast du?
Einen Skatepark oder eine Skatehalle, die von jemandem gebaut wird, der eine Ahnung von den verschieden Ansprüchen und dem Können der Benutzer hat (Bau als Jugendprojekt oder einer Beteiligung von Jugendlichen an der Entwicklung, die diese Sportart ebenfalls ausüben).So wurde es zum Beispiel in Schweinfurt gemacht und ist sehr gelungen (http://www.jugend-schweinfurt.de/index.php?article_id=108).
Zusätzliche Grünbereiche mit Hundeverbot
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